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Sammlung Gurlitt: Raubkunst sofort zurückgeben

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(BJP) „Minister Bausback hat uns allen Sand in die Augen gestreut“, ärgert sich der rechtspolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Dr Sepp Dürr. Nachdem inzwischen zwei Gemälde aus dem Sammlungsbestand Gurlitt als NS-Raubkunst diagnostiziert wurden, müssten diese „sofort und ohne großes Lamentieren“ an die rechtmäßigen Eigentümer herausgegeben werden. „So hat es uns der Minister versprochen, das fordern wir jetzt auch von ihm ein“, so Sepp Dürr. Frühzeitig hatten die Landtags-Grünen hinterfragt, ob die mit dem verstorbenen Sammler Gurlitt getroffenen Vereinbarungen zur Rückgabe derartiger Kunstwerke gemäß dem Washingtoner Abkommen auch für mögliche Erben Gültigkeit besitzen (Drs. 17/2345 – siehe Anhang). Bausback hatte dies ausdrücklich bejaht – und kritische Anmerkungen des Grünen rechts-Experten Sepp Dürr vom Tisch gewischt. „Jetzt sieht man, was die Verträge wert sind – keinen Pfifferling“, so Sepp Dürr, der sich insbesondere an der Aussage der Taskforce-Leiterin stört, es läge nun an den Erbberechtigten, über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Sepp Dürr abschließend: Bausback muss dafür sorgen, dass die Gemälde herausgegeben werden. Oder er muss zugeben, dass er bei der Vereinbarung mit Gurlitt gepfuscht hat!“

Holger Laschka
Pressesprecher
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