(BJP) Der 3. Senat des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts hat in einem Berufungsverfahren entschieden, dass einer syrischen Klägerin der subsidiäre Schutzstatus zusteht - nicht der Flüchtlingsstatus. Dazu erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Michael Frieser MdB:"Das war nicht nur eine richtige, sondern auch eine richtungsweisende Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts. Das Urteil sorgt für Klarheit und beendet nun hoffentlich die vielen Klagen von syrischen Flüchtlingen. Damit werden nicht nur die Gerichte, sondern auch das BAMF entlastet. Unser Land bietet Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen Schutz. Wenn wir aber dauerhaft handlungsfähig bleiben wollen, müssen wir zwischen tatsächlich Schutzbedürftigen…
(BJP) Zum Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag: "Für den Schutz von Frauen vor sexueller Gewalt haben wir in diesem Jahr viel erreicht. Die Reform des Sexualstrafrechts war ein Meilenstein für die sexuelle Selbstbestimmung. Endlich reicht es hier für die Strafbarkeit aus, gegen den erkennbaren Willen einer Person zu handeln. Verletzliche Personengruppen brauchen einen höheren Schutz. Deswegen war es wichtig, dass Freier von Zwangsprostituierten endlich strafrechtlich zur Verantwortung gezogen und die Maßnahmen gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution verschärft wurden. Durch bessere Rahmenbedingungen, vor allem das Verbot besonders frauenverachtender Praktiken,…
(BJP) Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch in Deutschland nach wie vor ein aktuelles Thema: Jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft eine Rolle. Dennoch wird viel zu oft über Gewalt gegen Frauen geschwiegen. Die Folge: Betroffene Frauen scheuen sich davor, Hilfe zu suchen oder wissen nicht, an wen sie sich wenden können.Daher rufen Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ – angesiedelt im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben – zur bundesweiten Mitmachaktion „Wir brechen das Schweigen“ auf. Unter dem Motto „Schweigen…
(BJP) Zum Freispruch der sogenannten Scharia-Polizei in Wuppertal erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski: „Der Freispruch für die sieben Islamisten, die als selbsternannte ‚Scharia-Polizei‘ durch Wuppertal zogen, ist ein Offenbarungseid der deutschen Rechtsprechung. Es ist schlimm genug, dass anscheinend immer noch eine Lücke in der Gesetzgebung existiert, die verhindert, solchen Menschen das Handwerk legen zu können. Hier sind die Abgeordneten des Bundestages zum Schutz der Bevölkerung vor solchen Extremisten dringend aufgerufen, ein Gesetz zu schaffen, das eine ‚Scharia-Polizei‘ unmöglich macht. Viel schlimmer ist jedoch das Versagen und der Unwillen der Justiz, die Polizei zu stärken und Mittel und Wege zu finden, Recht…
(BJP) Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht in der Ankündigung von Bundesjustizminister Heiko Maas, Angriffe auf Polizisten in Zukunft härter zu bestrafen, einen großen Erfolg ihrer jahrelangen Bemühungen, die wachsende Gewalt gegen Einsatzkräfte zu bekämpfen.Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei: “Jahr für Jahr mehren sich die Fälle, in denen meine Kolleginnen und Kollegen – oft aus nichtigem Anlass – im Dienst angegriffen und oft schwer verletzt werden. Wir haben diese Entwicklung in der Öffentlichkeit immer wieder dargestellt und auf eine Reaktion der Politik gehofft. Dank der Unterstützung insbesondere des saarländischen Innenministers Klaus Bouillon und Hessens Innenminister Peter Beuth scheinen…
(BJP) Die Justizministerinnen und -minister beraten auf ihrer Herbstkonferenz unter anderem auch darüber, wie „Hate Speech“ im Internet wirksam unterbunden werden kann. Dazu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Elisabeth Winkelmeier-Becker:„Wir begrüßen, dass die Justizministerkonferenz den Umgang mit rechtswidrigen Hassbotschaften im Internet auf ihre Tagesordnung gesetzt hat. Wir als Union fordern schon seit langem, dass Facebook und andere Plattformbetreiber solche Botschaften umgehend löschen. Da die Löschungsquoten aber nach wie vor viel zu gering sind, muss der Gesetzgeber nun klare Vorgaben machen. Die Zeit der Appelle und runden Tische ist vorbei!Demokratie lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen, ja vom harten Streit in…
(BJP) Die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie sorgt mit unbestimmten Rechtsbegriffen für große rechtliche Unsicherheit. Banken wissen nicht mehr, an wen überhaupt noch Kredite vergeben dürfen. Das Nachsehen haben in besonderem Maße junge Familien und Senioren. Hierzu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Elisabeth Winkelmeier-Becker sowie die finanzpolitische Sprecherin Antje Tillmann: "Die aktuelle Praxis zeigt, dass einige Banken nach der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie mehreren Altersgruppen die Finanzierung des Eigenheims verwehren. Davon betroffen sind vor allem junge Familien die Eigentum erwerben wollen und Senioren, die ihre Immobilie altersgerecht sanieren möchten - sie sind nach den unklaren gesetzlichen Regelungen überwiegend als "nicht…
(BJP) Nach der Großrazzia der Polizei in zehn Bundesländern gegen die salafistische Gruppierung "Die wahre Religion" hat die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoguz Augenmaß im Umgang mit Salafisten gefordert. Diese Äußerung hat sie heute wieder relativiert. Dazu erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Michael Frieser:"Auch wenn Frau Özoguz ihre Äußerungen relativiert hat, verdienen unsere Sicherheitsbehörden unsere Unterstützung für ihre gute Arbeit, nicht nur nachträglich ausgesprochenes Vertrauen. Die Äußerungen von Frau Özoguz von Dienstag lassen mich zweifeln, ob sie zwischen Muslimen und Islamisten unterscheiden kann. Die friedlichen Muslime in unserem Land verstehen Razzien gegen Menschen, die…
(BJP) Angesichts brutaler Attacken auf Polizeibeamte in mehreren deutschen Städten an diesem Wochenende fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schärfere Strafen für Angriffe auf Polizeivollzugsbeamte. Zwei Wochen vor der Konferenz der Innenminister von Bund und Ländern (IMK) in Saarbrücken appellierte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Montag eindringlich an die Ressortchefs, unverzüglich ein klares Signal für einen besseren Schutz von Polizistinnen und Polizisten bei ihren täglichen Einsätzen zu senden. Der Appell richte sich gleichermaßen an die Bundesregierung und den dort für das Strafrecht zuständigen Bundesjustizminister Heiko Maas.Malchow: „Die bereits seit Längerem gehäuft auftretenden massiven Angriffe gegen meine Kolleginnen und Kollegen belegen,…
(BJP) Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas zog am Samstag auf der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (AsJ) Zwischenbilanz über die Rechtspolitik der SPD in der laufenden Legislaturperiode. Als besondere Erfolge hob er die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip im Maklerrecht, die Reform des Sexualstrafrechts, die Einführung der Frauenquote, die Beseitigung von Diskriminierungen im Adoptions- und Steuerrecht sowie das Anti-Doping-Gesetz hervor. „Wir brauchen ein modernes Recht für eine moderne Gesellschaft. Ein Recht, das den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stärkt und die Globalisierung fairer gestaltet“, beschrieb Maas sein Kernanliegen in der Rechtspolitik. Die Bundeskonferenz der SPD-Juristen findet in diesem…
(BJP) Das neue Sexualstrafrecht tritt in Kraft. Kernpunkt ist die Verwirklichung des „Nein heißt Nein“-Prinzips. Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Elisabeth Winkelmeier-Becker: "Mit der "Nein heißt Nein"-Lösung schützen wir die sexuelle Selbstbestimmung ohne Wenn und Aber. Damit haben wir gesetzlich die "rote Linie" da gezogen, wo jemand gegen den erkennbaren Willen des Opfers verstößt. Das ist ein großer Erfolg für die Union. Schon im Februar hatte die CDU in der "Mainzer Erklärung" das "Nein heißt Nein" gefordert. Auch die sexuelle Belästigung steht nun unter Strafe, ebenso wie Übergriffe, die aus Gruppen heraus begangen werden. Täter solcher Übergriffe, wie…
(BJP) Johannes Fechner, rechts- und verbraucherpolitischer Sprecher: Die im Sommer 2016 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Reform der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung tritt nun endlich in Kraft. Von nun an stehen alle nicht einvernehmlichen sexuellen Handlungen unter Strafe. Ein Nein des Opfers reicht aus, um die Strafbarkeit zu begründen. Dies forderte die SPD schon lange – dass dieser Paradigmenwechsel Rechtswirklichkeit wird, ist ein großer Erfolg.„Nach bisheriger Rechtslage ist die Strafbarkeit wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung davon abhängig, dass der Täter sein Opfer nötigt, Gewalt anwendet oder eine schutzlose Lage des Opfers ausnutzt. Eine lediglich verbale Ablehnung durch das Opfer reichte nicht…
(BJP) Florian GRAF, Vorsitzender der CDU-Fraktion, erklärt: "Was im Bezirk Kreuzberg bereits krachend scheiterte - eine Legalisierung der Einstiegsdroge Cannabis - soll nun zu einem Feldversuch für die gesamte Stadt werden. SPD, Linke und Grüne haben verabredet, ein Modellprojekt zur kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene auf den Weg zu bringen. Es ist der verzweifelte Versuch und von unzähligen Experten als Irrweg bezeichnete Weg hin zu einer Aufweichung der bewusst restriktiven Regelungen beim Umgang mit der gefährlichen Einstiegsdroge. Wir lehnen dieses Modellprojekt vollumfänglich ab! Die Voraussetzungen für dieses linke Klientelprojekt sind im Übrigen genauso, wie vor rund einem Jahr: damals…
(BJP) Zu dem Auftritt von Nora Illi bei Anne Will an diesem Sonntag hat sich die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, wie folgt geäußert: "Der Auftritt einer vollverschleierten Frau in einer Diskussionssendung ist befremdlich und irritierend. Die Vollverschleierung passt nicht zu unseren gesellschaftlichen Werten. Sie steht für die Ungleichbehandlung und Unterdrückung der Frau. Die CSU will die Vollverschleierung - dort wo es erforderlich und rechtlich möglich ist - verbieten. Darüber hinaus gilt: Wir dürfen islamistischer Propaganda keine Plattform geben."Quelle: csu-landesgruppe.de
(BJP) Als einen „bemerkenswerten“ Erfolg der deutschen Sicherheitsbehörden hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, die Festnahme von fünf mutmaßlichen Terrorunterstützern des sogenannten Islamischen Staates (IS) bezeichnet. Die Polizeiaktion habe deutlich gemacht, dass die Nachrichtendienste und Polizeien Deutschlands eng zusammenarbeiteten und konsequent gegen die Drahtzieher des IS vorgehen. Dies sende ein klares Signal an die islamistische Terrorszene hierzulande, sagte Malchow am Rande einer Vorstandssitzung seiner Organisation am Dienstag in Weimar.Der Schlag gegen die mutmaßlichen Terroristen offenbare, dass Deutschland zunehmend im Visier des internationalen Terrorismus stehe oder als Organisationsraum für Aktionen der Terrororganisation genutzt werde, betonte der GdP-Chef.…