Höhere Polizeipräsenz an Fasching im Saarland / Kommissaranwärter unterstützen Beamte bei Sondereinsätzen

Höhere Polizeipräsenz an Fasching im Saarland / Kommissaranwärter unterstützen Beamte bei Sondereinsätzen Stefan Pauluhn - spd-fraktion-saar.de - SPD-Landtagsfraktion - Peter Kerkrath
(BJP) Für die Faschingszeit hat die saarländische Polizei ein Sicherheitskonzept entwickelt. Während der närrischen Zeit werden bei Großveranstaltungen wie Bällen und Umzügen Polizeianwärterinnen und –anwärter abgeordnet. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Stefan Pauluhn erklärt dazu:

„Durch die Angriffe in der Silvesternacht in Köln herrscht eine bundesweite Besorgnis und Verunsicherung über die Sicherheit der Besucherinnen und Besuchern an Großveranstaltungen. Aus diesem Grund wird die saarländische Polizei ihre Präsenz an Fasching deutlich erhöhen. Je nach fachlichem Kenntnisstand und Fähigkeiten werden auch Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingesetzt, die erfahrene Polizeikräfte bei den Sondereinsätzen an Fasching begleiten.

Zu dem dreijährigen Polizeistudium gehört ein auch berufspraktischer Studienabschnitt, der den Kommissaranwärterinnen und –anwärtern erste Erfahrungen bei der Verwendung in Einsatzeinheiten ermöglicht. Insofern haben die Studentinnen und Studenten der letzten beiden Studienjahre bereits Erfahrung im Außendienst, sind an allen Hilfsmitteln ausgebildet und können unterstützend eingesetzt werden. Bei den Sondereinsätzen an Fasching begleiten die Nachwuchskräfte erfahrene Polizisten, zeigen Präsenz auf den Straßen und unterstützen sie bei der Sicherung der Absperrungen bei Umzügen. Der Einsatz von Anwärterinnen und Anwärtern im Außendienst ist also nichts Ungewöhnliches. Besondere Sensibilität ist beim Einsatz der Anwärterinnen und Anwärter des ersten Semesters zu sehen. Sie dürften, wenn überhaupt, nur für niederschwellige Aufgaben wie zum Beispiel Pförtnerdienste, herangezogen werden, um die Bereitschaftspolizisten für ihre Aufgaben zu entlasten.“

Quelle: spd-fraktion-saar.de