Blick auf den "Arbeitsplatz der Zukunft"

Blick auf den "Arbeitsplatz der Zukunft"

(BJP) Sachsen-Anhalts Justiz rüstet sich für die Zukunft. Ab Januar 2022 sind Rechts-Anwälte, Notare und Behörden bundesweit gesetzlich verpflichtet, bei Gericht elektronische Dokumente einzureichen. Spätestens zwei Jahre vorher müssen die technischen Voraussetzungen geschaffen sein. Um den Abschied von der Papier-Akte vorzubereiten, wird derzeit das IT-Fachpersonal aufgestockt. Drei Stellen werden in der Justiz noch 2015 besetzt, 14 weitere folgen im kommenden Jahr. Darüber hat Justiz-Staatssekretär Thomas Wünsch jetzt bei einer Sitzung des koordinierenden Strategiegremiums informiert.

Er sieht Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg. Arbeitsgruppen kümmern sich um Fragen der technischen Ausrüstung, aber auch um Themen wie Schulung und Information. „Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten sehr engagiert“, so Wünsch. Der Zeitplan sei festgezurrt.

Bei einer zweitägigen Veranstaltung im November sollen Richterinnen und Richter, Anwälte und Notare und die Justizbediensteten in Magdeburg über den Stand informiert werden. Dann wird auch ein „Arbeitsplatz der Zukunft“ aufgebaut, der einen Eindruck davon gibt, wie sich die Büros verändern werden.

Sachsen-Anhalt rechnet für die Einführung des Elektronischen Rechtsverkehrs bis 2020 mit Kosten in Höhe von ca. 15,3 Millionen Euro, danach mit jährlich 2,3 Millionen Euro.

Bild: Thomas Wünsch / sachsen-anhalt.de / Atelier Schröder

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