GdP-Chef und Landesschülerrat bei den FREIEN WÄHLERN Sachsen / Diskussion zu Bildung- und Sicherheitsthemen in Chemnitz

GdP-Chef und Landesschülerrat bei den FREIEN WÄHLERN Sachsen / Diskussion zu Bildung- und Sicherheitsthemen in Chemnitz Steffen Große - FREIE WÄHLER Sachsen
(BJP) Die FREIEN WÄHLER Sachsen haben in Chemnitz ihre Positionen in den Bereichen Bildung und Sicherheit geschärft. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten der kürzlich wieder gewählte sächsische Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Hagen Husgen und der Vorsitzende des sächsischen Landesschülerrats Friedrich Roderfeld mit weiteren Vorstandsvertretern.

In zwei Arbeitsgruppen ging es u.a. um die Fragen, wie lang längeres gemeinsames Lernen sinnvoll ist, ab welcher Klassenstufe Tablet-gestützter Unterricht eingeführt und ob und in welchem Umfang Distance Learning angeboten werden soll. Außerdem ging es darum, wie die Leistungen der Schüler umfänglicher abgebildet werden können und wie man eine bundesweit vergleichbare, einheitliche Basis bei den Standards, in der Lehrervergütung und bei der Schulausstattung schaffen kann. Einig waren sich die FREIEN WÄHLER mit dem Landesschülerrat von Anfang an u.a. in der Forderung nach mehr politischer Bildung. Da würde Sachsen leider deutlich weniger anbieten als bspw. Bayern.

Noch weniger Angebot sei hier bei der Polizei zu verzeichnen, weswegen auch in der Arbeitsgruppe Sicherheit - unterstützt von GdP-Chef Husgen - die Forderung nach mehr politischer Bildung aufgemacht wurde. Massive Kritik gab es am Seitz-Gutachten, das vor einigen Jahren mit der Prognose von absehbar 25% weniger Kriminalität die fatale Polizeireform ausgelöst hatte. Stattdessen sei parallel zum Stellenabbau ein Anstieg der Kriminalität um 13% eingetreten. Sachsen sei im bundesweiten Sicherheitsranking von Platz 4 (2009) auf Platz 11 abgerutscht (2015). Die FREIEN WÄHLER werden das ändern.

Landesvorsitzender Steffen Große: "Unsere Arbeitsergebnisse, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, werden wir nun zur Beschlussfassung für unser Wahlprogramm auf der nächsten Mitgliederversammlung vorlegen. Ich hoffe, dass wir für die meisten Vorschläge eine Mehrheit bekommen. Eines ist auf jeden Fall Konsens: Bildung und Sicherheit dürfen nicht Gegenstand von Sparmaßnahmen sein."   

Auf der nächsten Mitgliederversammlung im Frühjahr 2017 werden die FREIEN WÄHLER Sachsen turnusgemäß einen neuen Vorstand wählen und auch die Kandidaten für die Landesliste zur Bundestagswahl bestimmen.  

Quelle: freiewaehler-sachsen.de