Passive Schutzmaßnahmen sind die zweite Säule der effektiven Einbruchsbekämpfung

Passive Schutzmaßnahmen sind die  zweite Säule der effektiven Einbruchsbekämpfung Burkhard Peters - sh-gruene-fraktion.de
(BJP) Zum Förderprogramm zur Verbesserung des Einbruchschutzes sagt der innenpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Burkhard Peters: Dass die Landesregierung ein Förderprogramm zur Verbesserung des Einbruchsschutzes aufgelegt hat, begrüße ich außerordentlich. Es ist richtig, trotz aller bereits vorgenommen organisatorischen Verbesserungen und Umsteuerungen bei der Polizei, die ja im ersten Halbjahr 2016 schon erste Erfolge zeigen, auch auf Prävention zu setzen.

Neben einer gut aufgestellten Landespolizei sind private passive Schutzmaßnahmen die zweite Säule der effektiven Einbruchsbekämpfung. Auch in diesem Bereich handelt die Landesregierung! Die meisten TäterInnen suchen sich schwach gesicherte Objekte, in die sie schnell und mit geringem Entdeckungsrisiko eindringen können. Wenn die Überwindung von Sicherheitstechnik zu kompliziert wird, brechen sie den Versuch bereits nach wenigen Minuten ab.

Die Zahl der gescheiterten Einbrüche hat sich durch den vermehrten Einsatz von Sicherheitstechnik bereits seit einigen Jahren erheblich und kontinuierlich erhöht. Bundesweit sind im Jahr 2015 41,4% der Einbrüche im Versuchsstadium gescheitert. Dies belegt die Wirksamkeit passiver Schutzmaßnahmen.

Quelle: sh.gruene.de