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CDU stützt Polizei-Forderung nach mehr Anstrengungen im Kampf gegen Crystal Meth / Walk: Polizei muss Fälle auch abarbeiten können

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CDU stützt Polizei-Forderung nach mehr Anstrengungen im Kampf gegen Crystal Meth / Walk: Polizei muss Fälle auch abarbeiten können Raymond Walk - raymondwalk.de
(BJP) Der Generalsekretär der CDU Thüringen, Raymond Walk, hat sich hinter die Forderungen des Erfurter Polizeichefs Jürgen Loyen nach mehr Anstrengungen im Kampf gegen Crystal Meth gestellt. „Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz bei der Drogenbekämpfung. Staatsanwaltschaft, Gesundheitsämter, Hilfeeinrichtungen und Polizei müssen eng zusammenwirken. Repression in Form von Kontrolldruck und Prävention durch Vorbeugung und Hilfe sind gleichermaßen wichtig und bedingen sich gegenseitig“, erklärte der CDU-Politiker. Er reagierte damit auf einen Bericht von MDR Thüringen, wonach in Thüringen im vergangenen Jahr rund sechs Kilogramm Crystal Meth durch Drogenfahnder gefunden worden sind. Thüringen liegt damit an der Spitze der mitteldeutschen Länder. Es wird außerdem von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.
 
Vor wenigen Monaten hatte eine europäische Forschergruppe durch die Untersuchung der Methamphetamin-Konzentration in den Abwasserkanälen von 60 Städten herausgefunden, dass Erfurt nach Chemnitz die Stadt mit dem europaweit höchsten Crystal-Meth-Konsum ist – deutlich vor Budweis, Brünn oder Dresden. Auch die Zahl der Drogentoten in Thüringen war zuletzt gestiegen.

Walk stellte deshalb klar: „Bei Drogenkriminalität handelt es sich um sogenannte Kontrolldelikte. Das heißt: Ohne Kontrolle keine Straftaten. Daher muss die Polizei in die Lage versetzt werden, durch entsprechendes Personal nicht nur kontrollieren zu können, sondern die Fälle auch abzuarbeiten.“
 
Quelle: CDU Thüringen

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